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Bewertung:
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Erfahrungen mit Risperdal

Risperdal ist ein Neuroleptika, das primär zur Behandlung der Schizophrenie eingesetzt wird. Als atypisches Neuroleptikum sind seine Nebenwirkungen auf das extrapyramidalmotorische System geringer als bei den typischen Neuroleptika.  

Auf Sanego haben über 323 Benutze reinen Erfahrungsbericht abgegeben, was zu einer Gesamtbewertung von 52 % führt. 

Übersicht:
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    Analyse von:
    Nadja Feldmann
    Nadja Feldmann

    AUTORIN & MEDIZINEXPERTIN | Für die Überprüfung medizinischer Inhalte zuständig.

    Steckbrief:

    Wie wird Risperdal bewertet?

    erfahrungen-mit-risperdal

    Auf dem Bewertungsportal Sanego hinterließen 323 Benutzer für ihre Risperdal-Einnahme das folgende Erfahrungsbild:

    Wirksamkeit:
    57%
    Verträglichkeit:
    41%
    Anwendung:
    69%
    Preis/Leistung:
    52%
    Empfehlung:
    40%

    Wofür wird Risperdal eingesetzt?

    Risperdal ist ein Antipsychotikum, das meist für für die Schizophrenie und Psychosen in Patienten verordnet wird. Auch für die Depression, Zwangsstörungen und bei bipolaren Störungen wird es häufig verschrieben.

    Eine Kurzzeitbehandlung von bis zu sechs Wochen ist bei Personen mit langanhaltender Aggression, wie etwa Alzheimer-Patienten und selbst- oder fremdgefährdenden Personen möglich.

    Es liegen auch Hinweise auf eine Wirksamkeit bei den Major-Depressionen vor, wenn sie nur unzureichend auf die Monotherapie, wie z.B. mit SSRI-Antidepressiva, angesprochen haben.

    Nebenwirkungen

    Auf dem Bewertungsportal Sanego wird von verschiedenen Nebenwirkungen des Risperdal berichtet. Eine Zusammenfassung der 323 Patientenberichte gibt folgendes Bild wieder:

    Gewichtszunahme:
    32%
    Müdigkeit:
    23%
    Libidoverlust:
    11%
    Antriebslosigkeit:
    9%
    Unruhe:
    9%
    Erfahrungsberichte mit Risperdal

    Erfahrungsberichte

    Bei hoher Dosierung können laut den Sanego-Benutzerberichten Muskelsteifigkeiten auftreten – bei gleichzeitig guter Wirkung des Medikaments.

    Die Muskelsteifigkeiten treten beispielsweise in den Füssen oder im Gesicht auf. Anfängliche Schlafprobleme legen sich meist nach einigen Wochen. In seltenen Fällen wird von gegenteiligen Effekten berichtet und Patienten fehlt die Antriebslosigkeit während einer Risperdal Behandlung.

    Auch innere Unruhe können sich einstellen. Gelegentlich treten während der Risperdal-Einnahme erektile Störungen und Menstruationsstörungen auf. Auch die Gewichtszunahme oder eine Erhöhung des Prolaktinspiegels gehören zu den bekannten Nebenwirkungen von Risperdal. 

    Hinweis: Wer unter dem grauen Star leidet und sich beispielsweise einer Kataraktoperation unterziehen möchte, sollte auf eine Behandlung mit Risperidon verzichten (Floppy-Iris-Syndrom, IFIS).

    Eigene Erfahrung bilden?

    Eigene Erfahrung mit Risperdal machen

    Risperdal ist verschreibungspflichtig. Nach einer Diagnose des Arztes kann das Medikament mit einem Rezept in der Apotheke oder online bezogen werden. Möglich ist eine Kombinationstherapie mit Medikamenten gegen bipolare Störungen, Depressionen, Schizophrenie und ADHS. 

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